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Zentrum für Integrative Medizin & Osteopathie

Praxis für ganzheitliche Diagnostik und Therapie – Osteopathie Zentrum Rhein-Main


Zentrum für Integrative Medizin & Osteopathie



Detox- und Ausleitungstherapie

Bin ich Umweltkrank?

Schädliche chemische Verbindungen (Xenobiotika, Schwermetalle u.a.) sind heutzutage in unserer modernen, industrialisierten Welt leider keine Seltenheit. Diese Stoffe können in zu hoher Konzentration teilweise ganz erhebliche gesundheitliche Risiken hervorrufen. Dabei führen z.B. Schwermetallbelastungen häufig zu verschiedenen unspezifischen Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Allergien, Infekten, Kopfschmerzen oder Migräne. Werden diese Symptome nicht hinterfragt und notwendigerweise behandelt, kann eine Schwermetall-Belastung nach Jahren schwere Organschäden zur Folge haben. Klassische Krankheitsbilder wie z.B. chronisches Erschöpfungssyndrom (chronic fatigue syndrome), chronisch neurologische Krankheitsbilder (MS, ALS, MSA u.a.) und Fibromyalgie zeigen häufig eine Relation zu Umweltschadstoffen.

Reduziert werden kann dieses Risiko relativ leicht durch entsprechende Prävention.

Aus umweltmedizinischer Sicht sind folgende Umweltbelastungen besonders kritisch zu sehen:

  • Schwermetalle, siehe unten,
  • Landwirtschaftsgifte (Insektizide, Herbizide, z.B. Glyphosat u. a.),
  • Wohnraumgifte (Formaldehyd, Klebstoffausdünstungen u. a.),
  • Medikamente
  • Strahlung (UV-, Röntgen- und Nuklearstrahlung)
  • Elektrosmog (elektromagnetische Felder)

Schwermetalle

Akute Metallvergiftungen sind in Deutschland eher selten, chronische Metallvergiftungen die Regel.

Der menschliche Körper ist evolutionsbiologisch nicht an der Entgiftung von Schadstoffen, wie sie seit der Industrialisierung vorliegen und eher zunehmen, angepasst.

Kommt es über längere Zeit zu einseitigen Belastungen, z.B. durch Blei aus Autoabgasen oder Quecksilber aus Amalgamfüllungen, wird das Entgiftungssystem chronisch überfordert. Es bleiben Giftstoffe im Körper zurück und lagern sich im Gewebe und den Organen ab. So können sich Metalle, die in nur kleinen Konzentrationen aufgenommen werden, im Körper ansammeln.

Andererseits können auch kleine Mengen einzelner Metalle in ihrer Summe das Entgiftungssystem überlasten. Zwar mögen die Grenzwerte in Nahrungsmitteln im Einzelnen eingehalten sein, doch die permanente Aufnahme der Vielzahl verschiedener belasteter Nahrungsmittel mit unterschiedlichsten Metallen ist ein Problem, das in seinen Dimensionen gerade erst erkannt wird.

Eine weitere große Rolle spielen genetische Faktoren. Bei nahezu jedem zweiten Deutschen sind bei genetischen Untersuchungen Abweichungen vom Idealzustand der körpereigenen Entgiftungsenzyme festzustellen („Genpolymorphismus der Entgiftungsenzyme“). Es können verschiedene Enzyme eine mangelhafte Funktion aufweisen oder sogar fehlen. Die Entgiftungsfähigkeit ist dann bei dem Einzelnen mehr oder weniger stark eingeschränkt, je nachdem wie viele Enzyme bei ihm von der Norm abweichenden genetischen Varianten betroffen sind. So kommt es, dass von dem Einen eine Schwermetallbelastung noch problemlos toleriert wird, die bei einem Anderen bereits zu schweren Krankheitszeichen führt.

Reichern sich Schwermetalle im Körper an, spielen diese eine große Rolle bei fast allen chronischen Erkrankungen, z.B. bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen, chronischen Rückenschmerzen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Chron), Alzheimer, Parkinson, MS, Kopfschmerzen, Allergien etc.

Schwermetalle im Körper führen im Laufe der Zeit, bedingt durch eine Störung der Abwehrsysteme, zu chronischen Infektionen, dazu gehören Pilze, Bakterien, Mycoplasmen und Viren.

Seit weit über 15 Jahren beschäftigt sich Dr. Kia mit der Entgiftung des Körpers sowie Diagnose und Behandlung umwelt-assoziierte Erkrankungen. Nachfolgend haben wir Ihnen, Informationsmaterial zu den wichtigsten Schwermetallen zusammen gestellt. Eine Expositionprävention ist uns sehr wichtig. Da die globale Umweltbelastung in den letzten Jahren massiv zugenommen hat, wird diese Seite regelmäßig aktualisiert. Gerne können Sie einen Termin vereinbaren und sich beraten lassen.

Achtung: von vielen Anbietern werden suspekte Ausleitungsmethoden/-mittel angeboten! Lesen Sie unten „Flops in der Schwermetallausleitung“

Woher weiß ich, ob ich eine chronische Schwermetallbelastung habe?

Wir bieten Ihnen eine spezifische Schwermetallbestimmung im Urin (ggf. nach Provokation einer forcierten Ausscheidung) an. Darüber hinaus erstellen wir Ihnen einen individuellen Therapieplan zur Ausschwemmung der gespeicherten Giftstoffe. Die Entfernung von Amalgamfüllungen begleiten wir gerne präventiv.

Wie wird der Körper entgiftet?

Zu einer Entgiftungs-Therapie gehört immer das Aufspüren und die weitestmögliche Beseitigung der Belastungsursachen. Dies geschieht über das Arztgespräch, in dem mit dem Patienten gemeinsam nach erfahrungsgemäß häufigen oder auch selteneren Quellen gesucht wird und wenn möglich belastungsarme Alternativen aufgezeigt werden. Bei festgestellten Belastungsquellen im falschen Ernährungsstil wird eine Ernährungstherapie angeraten. Auch der Zustand des Darms wird untersucht. Der Darm ist ein wichtiges Filterorgan. Je nach Art und Grad der Belastung wird eine Darmsanierung empfohlen, um die wichtigen Schutzfunktionen der bakteriellen Darmflora wiederherzustellen. Die medikamentöse Entgiftung erfolgt mit:

  • Komplexbildner / Chelatoren
  • Phospholipid-Therapie
  • Fixierung der Gallensatz-Toxine

Macht mich mein Wohn- und Arbeitsumfeld krank?

Das Wohn- und Arbeitsumfeld stellt häufig eine chronische Belastung für unsere Gesundheit dar. Typische schädliche Faktoren sind Schadstoffe und Schimmelpilze, oft auch elektrische und magnetische Wechselfelder und oder Lärm.

In Zusammenarbeit mit Baubiologen beraten wir sie gerne über gesundes Wohn- und Arbeitsklima.

Achtung vor Flops in der Schwermetallausleitung

  • Elektrolyse-Fußbad
  • Bioresonanz
  • Global Diagnostik und alle anderen „energetischen Therapiegeräte“
  • u.a. viele suspekte Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich Schwermetalle ausleiten
  • Homöopathie: auch wenn homöopathische Mittel unterstützend für den Körper eingesetzt werden können, sind Homöopathika nicht in der Lage Metalle zu lösen

Weitere klassische Ausleitungsverfahren (aber nicht für Schwermetalle geeignet)

  • Blutegel
  • Schröpfen

Indikationen: Arthrose, Entzündungen, Bluterguss, Gichtanfall, Sehnenansatzreizungen („Tennisellbogen“& co)

Aluminium

Aluminiumquellen: Kosmetika (u.a. Deo-Roller, Konserven- und Getränkedosen (auch Tetrapacks), Aluminiumfolien (darin verpackte Nahrungsmittel), Toner, Aluminiumsilikat als Bestandteil der Lebensmittelfarbe E 173 in Backwaren, Backpulver, Schmelzkäse, sauer eingelegten Gemüsekonserven, Kaffeeweißern, Speisesalz und Gewürzen, Nagellack, Dentalzemente, Überzüge von Zuckerwaren, Nespresso, Konstruktionswerkstoff im Flugzeug-, Auto- und Maschinenbau, elektrische Leitungen, Antennen. Erschreckenderweise liegt der Aluminiumgehalt in den sogenannten Totimpfstoffen um das Tausend- bis Sechstausendfache über dem Grenzwert für Trinkwasser. Die Impfungen Gardasil, Gardasil 9 und Synflorix enthalten doppelt so viel Aluminium wie angegeben (Stand Feb. 2017). Wieviel Metalle in den Impfstoffen enthalten ist, erfahren Sie hier.

Eine sehr informative Doku aus der WDR Mediathek:

Gesundheitsrisiko Aluminium? Was das Metall im Körper auslösen kann

Arsen

Arsen kann bei langzeitiger Einwirkung auf den Körper fast alle Organe schädigen. Haut- und Nagelveränderungen, Hautkrebs, Tumoren an der Lunge, Blase, Niere und Leber kommen auffallend häufig bei Arsenbelastung vor. Das Raynaud-Syndrom ist häufig eine Folge der jahrelangen Arsen-Exposition.

Arsenquellen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt seit 1992 einen Grenzwert für Arsen im Trinkwasser von 10 Mikrogramm pro Liter. Der Wert wird in vielen Staaten Europas (nicht D) immer noch überschritten. Das im Grundwasser vorkommende Arsen reichert sich in Reis und Getreidearten an. Bier und Fruchtsäfte können höhere Arsenbelastung aufweisen als Trinkwasser. Meerestiere, Algen und (Vollkorn-)Reis aus konventionellem Anbau sind typische Quellen.

Bei Erwachsenen waren die Hauptquellen verarbeitete Getreideprodukte, insbesondere Weizenbrot und –brötchen. Andere wichtige Quellen waren Reis, Milch, Milchprodukte und Trinkwasser.

Bei Säuglingen und Kleinkindern waren die Hauptquellen Milch und Milchprodukte, Trinkwasser, Getreideprodukte (Weizen!) und Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder, einschließlich solcher auf Reisbasis.

Blei

Blei wuchs mit zunehmender Industrialisierung ebenfalls in seiner Konzentration in der Umwelt. Analysen menschlicher Knochen ergaben einen mindestens hundert mal so hohen Bleigehalt wie vor 1600 Jahren. Viel Blei stammt aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen, es belastet oberflächlich die Pflanzen durch bleihaltige Stäube (Gemüse und Obst gründlich in lauwarmem Wasser waschen und mit Küchenkrepp trockenreiben). Erhöhte Bleikonzentrationen in Konserven stammen von den Lötstellen der Weißblechdosen (keine Lebensmittel in geöffneten Dosen stehen lassen!). Blei kann vereinzelt auch noch aus Trinkwasserrohren gelöst werden (Ist Ihre Wasserleitung wirklich bleifrei – Achtung alte Häuser!). Zigaretten und Kerzen sind weitere Bleiquellen.

Kurz: Pflanzliche Nahrung aus nicht-biologischer Produktion („nicht bio“) wie Früchte, Gemüse, Körner können stark belastet sein. Tierische Nahrungsmitte wie Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte sind immer belastet. Limonaden und Wein enthalten oft bedenkliche Mengen an Blei.

Achtung: Keramikgefäße (Kännchen, Tassen) v.a. aus dem südeuropäischen Raum können eine relevante Blei-Quelle sein und zu einer chronischen Bleibelastung führen!

Typische Bleiquellen: Wasserleitungen aus Bleirohren (5-20% der heutigen Haushalte), Wasserleitungsarmaturen (Absperrhähne, Formstücke, Eckventil, Mischer), Ayurveda-Tees (Quelle: Mehta et al., Clin Toxicol 2017; 55: 97-101). Flugbenzin, Glas- und Firnissherstellung, Malerfarben, Rostschutzmittel, Glasuren, Bleikristallglas, Tonwaren, Kaffeemaschinen, Wildfleisch (Bleimunition).

Blei erfüllt nach dem jetzigen Wissensstand keine Funktion im menschlichen Körper, sondern schädigt diesen nur.

Die Wirkungen von Blei sind:

  • Störung der Blutbildung
  • Blutdruckanstieg
  • Nierenschäden
  • Verdauungsstörung (z.B. Verstopfung)
  • Fehl- und Frühgeburten
  • Schäden des Nervensystems (Kopfschmerzen, begünstigt die Migräne-Aktivierung als Co-Faktor u.a.)
  • Hirnschäden (Co-Faktor bei neurodegenerativen Erkrankungen: MS, ALS, Parkinson u.a.)
  • Verminderte Fruchtbarkeit bei Männern durch Schädigung der Spermien
  • Verminderte Lernfähigkeit bei Kindern (ADS, Lese-Rechschreib-Schwäche u.a.)
  • Verhaltensstörungen bei Kindern, wie etwa Aggressionen, impulsives Verhalten und Hyperaktivität (ADHS)

Blei gelangt über die Plazenta in den Fötus und kann ernstzunehmende Schäden beim Nervensystem und im Gehirn des Ungeborenen verursachen.

Ab welcher Konzentration und Expositionsdauer schädigende Effekte zu erwarten sind, hängt von vielfältigen weiteren Faktoren ab, wie u.a. den Ko-Belastungen mit weiteren giftigen Metallen, der antioxidativen Kapazität und der Entgiftungsgenetik (jeder Mensch entgiftet unterschiedlich gut). Da Blei keine physiologische Funktion erfüllt, ist hier, wie auch bei anderen toxischen Metallen eine möglichst geringe Belastung anzustreben.

Cadmium

Cadmium ist eines der bedeutendsten Umweltgifte. Es gelangt über Klärschlämme und Müllverbrennung in die Böden, wo es sich ansammelt und über Pflanzen und Tiere in den menschlichen Organismus kommt. Laut WHO beträgt die für den Menschen toleriebare Menge 0,4 – 0,5 mg pro Woche. Erhebungen zeigen, dass in der BRD bei 60% der Bevölkerung dieser Wert bereits überschritten wird. Cadmium gehört zu den Kumulationsgiften. Es lagert sich besonders in der Niere und drüsigen Organen ein. Daher ist gerade die chronische Toxizität von Bedeutung. Neben Nierenschäden kann es zu Eisenmangel, Gelbfärbung der Zahnhälse, Wirbelsäulenschmerzen und zu Knochenmarksschädigung und Osteoporose führen. Neue Forschung zeigt, dass Cadmium den Hormonhaushalt negativ beeinflusst.

Typische Cadmiumquellen:  Rostschutzmittel, Insektizide, Tabakrauch, Wurzelfüllmaterialien (Gutapercha), Batterien (Nickel/Cadmium und Silber/Cadmium), Transistoren, Farbpigmente (Tätowierungen, Prothesenmaterialien, Acrylharze, Weißbleche, Spielwaren, emaillierte Küchenartikel), Anstrichfarben, Toner

Zu Cadmium-reichen Lebensmitteln zählen Leinsamen, Leber, Pilze, Muscheln und andere Schalentiere sowie Kakaopulver und getrockneter Seetang. Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern. Kunstdünger enthalten teilweise hohe Cadmiummengen, was zur Anreicherung landwirtschaftlicher Flächen und somit nahezu aller Lebensmittel mit dem Schwermetall führt. Die Halbwertszeit für Cadmium im Organismus wird zwischen 10 und 30 Jahren geschätzt.

Caesium

Der Mensch nimmt Caesium durch die Nahrung, das Trinkwasser und die Atmung auf. V.a. in Oberflächenwasser und in manchen Nahrungsmitteln findet man zunehmend höhere Konzentrationen. Auf Grund der Wasserlöslichkeit der meisten Caesiumverbindungen ist es im Meerwasser gut gelöst und reichert sich in Fisch und Meeresfrüchten an.
Die Menge an Caesium in der Nahrung und im Trinkwasser hängt von den Caesiumemissionen aus Kernkraftwerken ab, die nicht nur auf katastrophale Störfälle, wie Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011, zurückzuführen sind .

Da Caesium kaum im Grundwasser ausgewaschen wird, verbleibt es in den oberen Bodenschichten. Aus diesem Grund ist es für die Pflanzenwurzeln leicht verfügbar. Tiere, die Caesium ausgesetzt sind, zeigen Verhaltensänderungen wie etwa Trägheit oder Hyperaktivität. Vermutlich ist die Anreicherung von Caesium im Körper bei Kindern ein Co-Faktor für die Entstehung von ADHS, ADS u.a.

Wenn sich Caesium im Körper anreichert, können die Körperzellen durch die Strahlung der Caesiumpartikel geschädigt werden. Die Schwere der Auswirkungen ist von der Widerstandskraft der jeweiligen Person, der Dauer der Belastung und der Höhe der Konzentration abhängig.

Gadolinium

Gadoliniumquellen: Gadolinium gelangt über Kontrastmittel bei MRT-Untersuchungen in den Körper. Anders als lange angenommen wird Gadolinium nicht vollständig ausgeschieden, sondern reichert sich im Körper an. Es lagert sich in Knochen, Leber und Gehirn ein und kann bei Nierenschwäche eine systemische Fibrose (Umwandlung von Organgewebe in Bindegewebe) auslösen. Gadolinium hat die Eigenschaft Calcium zu verdrängen und kann somit die Herzmuskelarbeit stören und das Gerinnungssystem negativ beeinflussen. Eine aktuelle Veröffentlichung definiert nun erstmalig ein Krankheitsbild („Gadolinium deposition disease“) das mit der Gadoliniumablagerung in Zusammenhang stehen könnte. Typische Symptome umfassen Kopfschmerzen, benebelte Wahrnehmung, Schmerzen in Rumpf und Extremitäten sowie Hautverdickungen (Semelka et al. 2016)

Nickel

Nickelquellen: Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Bananen, Kakao, Schokolade), Trinkwasser (v.a. wenn in Armaturen abgestanden), Zahn- und Endoprothesen, Modeschmuck (auch »Piercing«!), Münzen (1 und 2 Euro-Münzen), Pigmentfarben, Kosmetika, Textilfarben, herausgelöst aus Haushaltartikeln (Bestecke u. Töpfe aus Edelstahl, Kaffeemaschinen), alte Aluminiumprodukte, Methylacrylate, Müllverbrennung, Industrieemissionen, Tabakrauch, Toner.

Achtung: Das Kochgeschir spielt eine wichtige Rolle. Bedenken Sie bitte, dass die in manchen Lebensmitteln enthaltene Oxalsäure und Zitronensäure in Verbindung mit Chrom-Nickel-Stahl-Gefäßen zu einem erhöhten Nickelgehalt der Speisen führt. Die Zubereitung von Lebensmitteln sollte somit (bei einer Disposition zur Nickelallergie und Nickelbelastung) in nickelfreien Kochtöpfen erfolgen.

Quecksilber

Quecksilberbelastungen resultieren hauptsächlich aus den Amalgamfüllungen (Amalgam, 50% Quecksilber), sowohl bei der Einbringung in den Zahn aber auch in der Zeit, in der die Füllung sich im Zahn befindet. Beim Austausch von Amalgamfüllungen zugunsten von z.B. Keramik besteht das höchste Kontaminierungsrisiko. Mehr Infos hierzu finden sie hier. Eine Studie von 2012 hat belegt, dass in Europa mittlerweile jedes dritte Neugeborene einen erhöhten Methylquecksilberwert. aufweist.(http://www.eu-hbm.info/euresult/media-corner/press-kit)

Weiter Quecksilberquellen sind: Salzwasserfische aber auch Hühnereier, Geflügel, Süßwasserfische (aus Aquakulturen), da diese durch Fischmehl gefüttert werden. Fleisch aus der Massentierhaltung und Zuchtforellen sind meist mit Quecksilber belastet, da auch diese Tiere mit Fischmehl gefüttert werden.

Weitere Quellen: Impfstoffe (Thiomersal), Kontaktlinsenreiniger, Pestizide (gespritzte Zitrusfrüchte), Wurzelfüllstoffe, Kosmetika, Barometer, Thermometer, Manometer, Blutdruckmesser, Gasanalyse-Apparate, Neonröhren, Energiesparlampen, Quecksilberdampflampen, Gleichrichter, Tropfelektroden, als Katalysator, zur Herstellung von fungiziden und antiseptischen Quecksilber-Verbindungen, Trockenbatterien, Quecksilberspritzmittel (Pflanzenschutzmittel), alte Spiegel. Menschen, die in der Nähe eines Kohlekraftwerks leben, haben ein erhöhtes Quecksilberkontaminationsrisiko!

Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte, dass der Quecksilbergehalt in Gemüse im Durchschnitt ein Drittel des Gehaltes in Fisch beträgt, Geflügel und anderes Fleisch sogar 70-80%. Der Belastungsgrad der Agrarprodukte hängt dabei von der Umweltbelastung ab. Obst und Gemüsesäfte sowie Weine können in Einzelfällen sogar hohe Quecksilbermengen enthalten, v.a. wenn sie in der Nähe von Fernverkehrsstraßen, Müllverbrennungsanlagen oder Kohlekraftwerken wachsen. Früchte können auch durch quecksilberhaltige Spritzmittel belastet sein, v.a. auch bei importierten Früchten. Die unmittelbare inhalative Belastung aus Abgasen, Kaminen oder auch über Tonerstäube stellen weitere mögliche Belastungsquellen dar.

Wir raten dringlichst vor Fischkonsum ab. Weitere Infos hier:

Kindliche Belastungen: Über die Plazenta werden 20-50% der Quecksilberlast der Mutter, an die Kinder weitergegeben. Über Stillen können nochmal bis 10% auf den Säugling übertragen werden.

Einer Belastung durch Quecksilber ist man hauptsächlich durch den Konsum von Fisch und durch Amalgamfüllungen ausgesetzt. Eine Studie von 2012 hat belegt, dass in Europa mittlerweile jedes dritte Neugeborene einen erhöhten Methylquecksilberwert. aufweist.(http://www.eu-hbm.info/euresult/media-corner/press-kit)

Uran

Uranquellen: Typische Quelle sind uranhaltige Phosphatdünger und in besonderen Fällen im Uranbergbau bzw. der Nutzung der Kernenergie. Die chemische Toxizität von Uran ist sehr hoch. Die häufige bzw. regelmäßige Aufnahme von Uran kann zu einem Auftreten von Nierenkrebs führen. Tafelwasser und Mineralwasser können erhöhte Uranmengen enthalten, weil diese Wässer in der Regel aus tieferen Grundwasserleitern stammen und damit größere Verweilzeiten aufweisen, die wiederum zu erhöhter Aufnahme führen können. Zum Thema Uran lesen Sie bitte diesen Artikel → hier.

Palladium

Palladiumquellen: Bestandteil von Amalgam, Schmuck (Palladium-Legierung in Weißgold), Legierung in der Elektroindustrie (Elektrodenkontakte), Zahngoldersatz. Palladium wird glücklicherweise nur schlecht in den Körper aufgenommen. Im Körper wirkt es neurotoxisch (Nervengift), darüber hinaus wurden Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen, Allergien, Gesichtslähmungen und Haarausfall beschrieben.

Platin

Platinquellen: Schmuck (Platin/Kupfer oder Platin/Palladium-Legierungen), Dentalersatzmaterialien, (häufig in Goldlegierungen), Katalysatoren, Fotomaterialien (Toner), Zytostatika.

Iridium

Iridiumquellen: als Platin/Iridium-Legierung in Spitzen von Füllfederhaltern, Injektionsnadeln, chirurgischen Instrumenten, Labortiegeln, Zündkerzen für Flugzeugmotoren, Schmuck.

Indium

Indiumquellen: Dentallegierungen, Elektronik (Halbleiter), Solarzellen, Lötzinn, Schmuck, Glasfarbe, Spiegel, Solarzellen, Laser, Radionuklide in der Medizin.




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Veröffentlichungen

Integrative Osteopathie bei Rückenschmerz
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