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Zentrum für Integrative Medizin & Osteopathie

Praxis für ganzheitliche Diagnostik und Therapie – Osteopathie Zentrum Rhein-Main


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Fukushima: Zahl bisher entdeckter Schilddrüsenkrebsfälle ist hoch

Aus einem Bericht des Fukushima Health Management vom 19.05.2014 geht hervor, dass bei 50 japanischen Kindern in der Prefektur Fukushima mittlerweile Schilddrüsenkrebs-Operationen durchgeführt wurden. Bei weiteren 39 Kindern wurden krebsverdächtige Biopsieergebnisse festgestellt und müssen noch operiert werden.

Dass die Zahl der Krebsfälle wird weiter steigen wird, ist zu erwarten, da bis dato nur für 78% der betroffenen Kinder Ergebnisse publiziert wurden. Bei ca. 400 Kindern mit verdächtigen Ergebnissen in den ersten Reihenuntersuchungen liegen noch keine Folgeergebnisse vor. Normalerweise wird in der entsprechenden Altersgruppe eine Inzidenz von weniger als einem Schilddrüsenfall pro Jahr von den japanischen Krebsstatistiken belegt.

In dem Bericht des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) werden, wie die Ärzteorganisation analytisch in einem Kommentar belegt, systematisch die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe verharmlost. Die IPPNW-Ärztinnen gehen in den kommenden Jahrzehnten von ca. 1.000 strahlenbedingten Schilddrüsenkrebsfällen und zwischen 4.300 und 16.800 weiteren Krebsfällen aus. Dies basiert aus den in dem UNSCEAR-Bericht aufgeführten kollektiven Lebenszeitdosen der japanischen Bevölkerung durch radioaktiven Niederschlag. UNSCEAR gibt an es wäre „unwahrscheinlich“ , dass die überwiegende Mehrheit der Arbeiter oder gesundheitliche Folgen, die in der Allgemeinbevölkerung auf die radioaktive Strahlung durch den atomaren Unfall von Fukushima-Daiichi zurückführen. Die IPPNW meint dagegen, es sei selbstverständlich nicht möglich einen einzelnen Krebsfall auf einen spezifischen Auslöser zurück zu führen, da Krebserkrankungen kein Herkunftssiegel tragen. Die Zahl der bisher entdeckten Schilddrüsenkrebsfälle ist bereits jetzt unerwartet hoch.

Quelle: IPPNW




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